Sonntag, 26. Februar 2012

Neckar zugefroren - Eisschollen in Heidelberg

Der Februar 2012 war ziemlich kühl.
So eisig, dass sogar der Neckar in Heidelberg zugefroren ist. Hier sieht man noch lockere, vorbei schwimmende Eisschollen. Am nächsten Tag war der Neckar komplett zugefroren. Es waren sogar Eisbrecher im Einsatz. Manche Heidelberger erzählen noch von Zeiten in denen man noch regelmäßig auf dem Neckar Schlittschuh laufen konnte. Für die jüngere Generation ist dieses Bild aber einmalig.

Quelle: Wikipedia, Kältewelle in Europa 2012; Recherchiert für Sie von Dr. Maria Peterson

Samstag, 4. Februar 2012

Wie unterscheidet die Nase verschiedene Gerüche ?


Wissenschaftler aus Bochum haben herausgefunden wie ein Geruchsrezeptor in der Nase funktioniert, also wie man Dinge riecht. Das Duftmolekül muss zu dem Rezeptor dreidimensional passen und sich mit ihm binden können. Damit das Nervensignal von längerer Dauer ist bedient sich der Rezeptor einer sehr ausgefallenen Methode. Dafür muss sich das Geruchsmolekül von dem Rezeptor für kurze Zeit lösen und dann wieder ankoppeln. Die Entdecker vergleichen dieses verhalten als Tango. Ein Tanz, bei denen die Tänzer abwechselnd zusammen und auseinander gehen.

Quelle: Gelis, L., et al (2012), Prediction of a Ligand-Binding Niche within a Human Olfactory Receptor by Combining Site-Directed Mutagenesis with Dynamic Homology Modeling. Angewandte Chemie International Edition, 51: 1274–1278. doi: 10.1002/anie.201103980
Recherchiert für Sie von Dr. Maria Peterson

Sonntag, 15. Januar 2012

Wundverschluss durch Licht-aktivierten medizinischen Kleber


Nicht nur in der plastischen und ästhetischen Chirurgie soll die eventuell verbleibende Narbe möglichst diskret sein. Diesem Ziel dienen diverse, manchmal sehr aufwendige Nahttechniken oder Klebetechniken. Bisherige Kleber, die zum Wundverschluss verwendet wurden wirkten ähnlich wie Sekundenkleber und waren dementsprechend schwieriger zu handhaben. Jetzt berichteten Ärzte aus Boston über vielversprechende Testergebnisse mit einen neuen Gewebekleber, der erst durch  Lichtstrahl fest wird (ähnlich wie bei der Plastikplomben-Härtung beim Zahnarzt). Die Forscher haben 31 Probanden getestet. Eine derartige medizinische Anwendung von Klebern ist sehr innovativ und erhöht deutlich die Narbenqualität.
Lesen Sie dazu auch unseren Beitrag über Lasern, statt Wunden nähen.
Quelle: S. Tsao et al, Light Activated Tissue Bonding for Excisional Wound Closure: A Split-Lesion Clinical Trial, Brit j dermatol, 2011 Oct 27, (e-pub ahead of print),
DOI: 10.1111/j.1365-2133.2011.10710.x

Recherchiert für Sie von Dr. Maria Peterson

Freitag, 30. Dezember 2011

Botox zur Behandlung chronisch laufender Nasen

Idiopathische Rhinitis ist eine chronische Nasenentzündung deren Ursache nicht bekannt ist. Bisher gibt es auch keine wirksame Therapie. Braun und Kollegen, Ärzte aus München berichten über eine deutliche Besserung nach Botox Injektionen in die innere Wand der Nase (Nasenscheidewand).
Quelle: Braun T. et al., Am J Otolaryngol. 2012 Jan;33(1):64-7. Epub 2011 Mar 17, Recherchiert für Sie von Dr. Maria Peterson

Samstag, 24. Dezember 2011

Umwandlung von Fetten in Zucker möglich


Bekanntlich wandelt der Körper überschüssigen verzehrten Zucker in Fett um. Theoretisch sollte auch eine Umwandlung des Fettes in Zucker möglich sein. Eine derartige Konversion im Organismus ist bisher nicht bekannt und ist auch chemisch schwieriger. Neueste Forschungen weisen darauf hin, dass dies möglicherweise doch stattfinden kann. Wissenschaftler aus Jena haben  mit biochemischen, Gensequenzierung und bioinformatischen Methoden theoretisch mögliche Pfade für eine Umwandlung von Fetten in Zucker gefunden. Dies muss noch experimentell bestätigt werden. Sollten dies nicht nur in den Genen sondern auch in Zellfunktionen belegt werden dann würde das einen grossen Fortschritt in der Diätetik bedeuten. Es könnten dann Strategien und Medikamente entwickelt werden, die Fett im Körper abbauen.

Quelle: Kaleta C. et al. (2011) PloS Comput Biol 7:e1002116
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Freitag, 18. November 2011

Besseres Haarwachstum durch Stressblocker

Wissenschaftler aus Los Angeles, USA haben per Zufall herausgefunden, dass Ratten, denen der Stressblocker Astressin-B verabreicht wurde, ein dichteres Fell als andere Tiere bekamen. Über Ihre Beobachtung berichteten sie in der bekannten Online Fachzeitschrift PloS ONE. Werden wir als Folge dieser Entdeckung ein Lifestyle-Medikament mehr haben ?

Quelle: Wang L. et.al. (2011), CRF Receptor Antagonist Astressin-B Reverses and Prevents Alopecia in CRF Over-Expressing Mice. PloS ONE 6:e16377,
doi:10.1371/journal.pone.0016377, Recherchiert für Sie von Dr. Maria Peterson

Samstag, 10. September 2011

Künstliche Haut mithilfe von Spinnennetzen gezüchtet

Spinnenseide eignet sich als Gerüstgewebe, auf der die Züchtung eines künstlich hergestellten Hautersatzes gelungen ist.  Dies hat eine Gruppe von Wissenschaftlern unter der Leitung von Hanna Wendt bewiesen. Die Resultate Ihrer Arbeit hat Sie in der renommierten Online Zeitschrift PLoS ONE veröffentlicht. Der widerstandsfähige Spinnenfaden wurde von einer afrikanischer Spinne der Gattung Nephila,  mittels einer speziellen Technik gewonnen. Die Fäden dieser Spinne sind sehr stark und dehnbar, dazu sind sie von menschlichen Körper gut tolerierbar. Auf den damit erzeugten Gerüst wachsen zwei Arten von Zellen in zwei aufeinander gelegenen Schichten an. Als Erzeugnis wird eine Ersatzhaut gewonnen, die dadurch der Struktur natürlicher Haut sehr ähnlich ist. Diese lebendige, künstliche Haut wird als Ersatzhaut zur Heilung von Brandwunden oder zur Versorgung von schlecht heilenden Wunden eingesetzt.
Quelle: Wend H. et al.(2011), Artificial Skin – Culturing of Different Skin Cell Lines for Generating an Artificial Skin Substitute on Cross-Weaved Spider Silk Fibres. PLoS ONE 6(7): e21833. doi:10.1371/journal.pone.0021833
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Dienstag, 30. August 2011

5 Jahre Beauty Review

5 Jahre Beauty Review


Wir freuen uns Ihnen schon seit 5 Jahren mit unseren Beiträgen dienen zu können. 

Sonntag, 28. August 2011

Fett als sechster Geschmackssinn


Es sind seit langem vier Geschmacksrichtungen bekannt, die die menschliche Zunge erkennt: sauer, salzig, süß, bitter. Es gibt auch einen fünften Geschmackssinn, der Glutaminsäure erkennen soll. Das wurde lange vermutet und ist seit dem Jahr 2000 nachgewiesen. In der Natur kommt Glutaminsäure vor allem in Fleisch vor. Letztens soll ein sechster Geschmackssinn auf den Knospen der Zunge gefunden worden sein: nämlich ein Rezeptor, der Fette erkennt. Das haben Wissenschaftler aus München und Berlin im Fachmagazin Chemical Senses berichtet. Bisher dachte man, Fett werde vom Menschen nur indirekt wahrgenommen. Die neuste Entdeckung erklärt warum viele fetthaltige Nahrungsmittel so begehrt sind.
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Samstag, 2. Juli 2011

Schlaf dich Schön

Der Spruch: „Schlaf dich schön“ hat einen wahren Kern. Probanden haben eine Nacht durchgeschlafen und sind bei einer anderen Gelegenheit eine Nacht wachgeblieben. Sie wurden gleich nach jeder Nacht fotografiert. Die Fotos von diesen Personen wurden von unabhängigen Beobachtern beurteilt. Diese empfanden ausgeschlafene Probanden als attraktiver und gesünder. Diese Studie wurde von schwedischen Wissenschaftlern aus Stockholm durchgeführt.
Quelle: J Axelsson et al., Beauty sleep: experimental study on the perceived health and attractiveness of sleep deprived people, BMJ 2010; 341:c6614 ,
doi: 10.1136/bmj.c6614
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Samstag, 4. Juni 2011

Stammzellen in der Kosmetischen Chirurgie

Stammzellen aus menschlichen Fett setzen zahlreiche Wachstumsfaktoren frei. Zu diesen Ergebnissen sind koreanische Wissenschaftler aus Seoul gekommen. Wachstumsfaktoren stimulieren die das Wachstum von Zellen und Reparaturprozessen. Die Autoren sind der Meinung, dass dies nützlich in der kosmetischen Dermatologie sein kann, besonders bei der Behandlung von alternder Haut. Überdies scheinen Stammzellen in der Zukunft bei der Ästhetischen Medizin eine beachtliche Stellung zu finden.
Quelle: Byung-Soon Park et al. (2008) Dermatologic Surgery 34, 10:1323 , DOI: 10.1111/j1524-4725.2008.3483.x
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Sonntag, 29. Mai 2011

Stammzellen aus menschlichen Fett helfen nach dem Herzattacke

Menschliches Fett das bei einer Liposuktion abgesaugt wird, beinhaltet viele Stammzellen. Ärzte saugten Fett bei Herzpatienten, isolierten daraus Stammzellen und injizierten diese sofort wieder zurück durch einen Herzkatheter (20 Millionen Stammzellen binnen 10 Minuten). Sechs Monate später zeigte sich eine 3,5 fach bessere Durchblutung des Herzens, und 5,7% bessere Herzkraft bei den behandelten Patienten. Diese Ergebnisse wurden auf der American Heart Association Scientific Session 2010 präsentiert. Kommentare dazu erteilten Dr. Douglas Losordo vom Northwestern Memorial Hospital in Chicago und Dr. Erick Duckers von der Erasmus University, Rotterdam.

Quelle: WebMD Health News, www.webmd.com/heart-disease/news/20101116/belly-fat-stem-cells-may-help-heart Recherchiert für Sie von Dr. Maria Peterson

Montag, 25. April 2011

Äpfel helfen, das Gewicht zu reduzieren


Menschen, die eine bestimmte Menge an Äpfeln täglich zu sich genommen haben, wogen nach einem Jahr im Schnitt 1,5 Kilogramm weniger. Dies haben Forscher an der Florida State University festgestellt.

Quelle: Bild der Wissenschaft vom 13.04.2011 über die Konferenz der American Society for Nutrition „Experimental Biology 2011“ (Bahram Arjmandi et al.)
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Samstag, 12. März 2011

Neues Werkzeug zum berechnen des Body Mass Index BMI

Seit kurzem ist unser Body Mass Index BMI Rechner für unsere Leser zugänglich.
Damit können Sie ihre Körpergrösse in Relation zu Ihren Gewicht beurteilen.
Von Dr. Maria Peterson
Hier der Link zum Tool.